Bergzeitfahren zur Sackpfeife mit großer Resonanz

von Nicolai Pitzer

Obwohl die Strecke im Vergleich zur Vergangenheit um gut einen Kilometer verkürzt wurde, waren die Zeiten und Leistungen auf einem hohen Niveau.
Als erster Starter wusste Kimi Dauber zu überzeugen. In der Spitzenzeit von 21:56 Minuten konnte sich der U11 Fahrer vom MSC Salzbödetal souverän den Titel des Bezirksmeister sichern.
Vollkommen in der Hand der gelben Fahrer der RSG Buchenau befand sich das Rennen der Junioren U19. Besonders hervorzuheben ist hier die Leistung des neuen Bezirksmeisters Bastian Jäckel (18:53 min.) der die letzten gut 400 Meter mit abgerissener Kurbel und einbeinig absolvierte. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Alexander Becker (19:18 min.) und Jan Hagenbruch (20:04 min.).
Im Rennen der Senioren 3 blieb Arold Köckerling in 19:42 Minuten unter der "Schallmauer" von 20 Minuten und rangierte auf Rang 2. Den Sieg sicherte sich hier souverän Frank Lemmer vom RSV Marburg in 16:48 Minuten.
Ebenfalls ein starkes Rennen zeigte Jens Bösser bei den Senioren 2, der in 19:03 Minuten den Silberrang belegte.
Sein Abschiedsrennen feierte bei der Elite Ron Pfeifer. Trotz geringem Trainingsaufwandes konnte er seine atheltische Klasse deutlich unter Beweis stellen. In 17:13 fuhr der hinter Alister Clay von der RSG Gießen und Wieseck auf Rang 2 und hatte am Ende die Drittschnellste Zeit des Tages zu Buche stehen. Nach seiner Aussage war es aber seine "letzte Medaille". Es bleibt zu hoffen, dass Ron dem Radsport auf anderem Terrain erhalten bleibt.
Eine klare Angelegenheit war das Rennen der Frauen. Hier sicherte sich Bundesligafahrerin Ronja Köckerling von der ausrichtenenden RSG Buchenau in 18:50 Minuten den Titel der Bezirksmeisterin. Paula Weg fuhr in 24:07 Minuten auf Rang 4. Allerdings war sie durch einen Sturz anfang der Woche deutlich gehanicapt.
Bei den Jedermännern zeigte sich der inzwischen zu den Läufern gewechselte Nicolai Pitzer wieder auf dem Rad. Er erreichte das Ziel nach 19:29 Minuten auf Rang 7 der Jedermänner. Armin Pitzer und Detelf Reckewell komplettierten das Ergebnis der Jedermänner aus Sicht der RSG.

Einen ganz starken Auftritt zeigte auch die eigentlich zu den Läufern gehörende Julia-Alexandra Fritz. Durch eine Verletzung derzeit am Laufen gehindert hat sie nur wenige Einheiten auf dem Rad zum Training nutzen können. 20:53 sind hierfür eine absolute Topzeit.

Auch das Wetter zeigte sich an diesem Tag von seiner freundlichen Seite. Zwar war Regen vorausgesagt, doch der Himmel hielt seine Pforten geschlossen und so ist die Neuauflage des Bergzeitfahrens im Rennkalender nach einigen Jahren der Abstinenz als voller Erfolg zu werten.

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